Generalversammlung
am 07. April 2019
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Generalversammlung
am 18. März 2018

Abmarsch zum Gedenkgottesdienst in die Pfarrkirche St. Rupert

Gruppenbild der Geehrten
v. li.: Josef Amselgruber (Schriftführer), Reinhold Resch ( ), Josef Putz (1. BGM Salzweg),
Rudolf Kainz (30 Jahre), Hans Sicklinger (10 Jahre), Franz Heidner (40 Jahre),
Anna Spetzinger (Fahnenmutter), Hermann Unrecht (1. Vorstand SRK Salzweg)
nicht im Bild: Michael Dersch (10 Jahre), Gerhard Bichler (20 Jahre), Karl-Peter Haberzettl (20 Jahre),
Pfaffinger Christian (20 Jahre), Christian Schneider (30 Jahre)

Blumengruß vom 1. BGM Josef Putz an die Fahnenmutter Anna Spetzinger

Hermann Unrecht
1. Vorstand SRK


Josef Amselgruber
Schriftführer

Harald Markart
Kasse i.A.

Josef Putz
1. BGM Salzweg

Peter Groß
1. Vorstand
KSV Straßkirchen

.

Reinhold Resch
Kreisgruppe Passau
RK Grubweg

.

Peter Lang
stv. Obmann OÖ Kameradschaftsbund
St. Ulrich

Blumenstrauß für die
Fahnenmutter
Anna Spetzinger

.

Besorgniserregender Zustand
Soldaten und Reservisten hoffen auf Reformen


Die Mitglieder der Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Salzweg veranstalteten, nach einem Gottesdienst zum Gedenken an die verstorbenen Kameraden, ihre diesjährige Jahreshauptversammlung im Landgasthof Spetzinger. Vorsitzender Hermann Unrecht stellte fest, dass satzungsgemäß eingeladen wurde und wies darauf hin, dass auf Fotos von der Veranstaltung abgelichtete Personen das Recht haben, eine Veröffentlichung zu untersagen.
Im Kreise der zahlreich vertretenen Mitglieder konnten Bürgermeister Josef Putz, Fahnenmutter
Anni Spetzinger, Ehrenvorstand Christian Langer, Gemeindepraktikantin Stephanie Fürst-Bogner, der stv. Kreisvorsitzende des Soldatenbundes Passau und Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Grubweg Reinhold Resch, die Vertreter des Patenvereins aus
St. Ulrich mit stv. Obmann Peter Lang und von Straßkirchen mit Vorsitzenden Peter Groß, sowie
des Nachbarvereins KSV Grubweg Manfred Sedlacek begrüßt werden.
Den gefallenen und verstorbenen Kameraden, aber auch der Gefallenen der Bundeswehr wurde gedacht. Unrecht sprach die Pflicht des Vereins an, verstorbenen Kameraden das letzte Geleit
zu geben, wozu sich Kameraden immer zahlreich eingefunden haben.
Das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung wurde von Schriftführer Josef Amselgruber vorgetragen, welcher anschließend über die im letzten Jahr erfolgten Vereinsaktivitäten, mit einer Anzahl beinahe 50, berichtete. Untermalung des Berichtes erfolgte durch Adolf Käser mit von ihm zusammengestellten Fotos. Besonderes wurde die Kontaktpflege nach St. Ulrich/Österreich und
den Patenvereinen, die Durchführung des Panduren Marsches, die Kriegsgräbersammlung, der Vereinsausflug, das Grillfest bei Kameraden Günther Eckinger Sen. und die Pflege des Kriegerdenkmales, mit der jährlichen Gedenkveranstaltung am Tag vor dem Volkstrauertag, unter Einbeziehung der örtlichen Vereine, sowie die Kontaktpflege zu den Patenvereinen, örtlichen Vereinen und Institutionen, herausgestellt. Der Mitgliederstand von 93, wie bei der Gründung der Kameradschaft im Jahr 1921, konnte gehalten werden.
Unrecht merkte im Anschluss an diesen Bericht an, dass er sich von der neuen Regierung die Wiedereinführung der Wehrpflicht, auch mit Rekrutierung der Frauen, wie in vielen anderen
Ländern üblich, wünscht.
In Vertretung des erkrankten Kassiers Rupert Ranzinger erstattete Harald Markart den Bericht, woraus zu ersehen war, dass die Kameradschaft finanziell auf gesunden Beinen steht.
Kassenprüfer Thomas Pfaffinger bescheinigte Ranzinger eine akribische, einwandfreie Kassenführung und beantragte, nach Genesungswünschen an Ranzinger, die Entlastung der Vorstandschaft. Diese erfolgte einstimmig.
Bürgermeister Josef Putz bedankte sich für die Einladung und überbrachte Grüße des Gemeinderates und der Verwaltung. Putz ging auf die Personal- und besonders die Ausrüstungssituation der Bundeswehr, im Hinblick auf das vorherrschende Einsatzspektrum ein, wobei er den seit Jahren praktizierten Sparkurs der Regierung verurteilte. Seine klare Aussage lautete, dass die Bundeswehr kein Stiefkind der Nation sein.
Der Vorsitzende des Patenvereins Peter Groß betonte den notwendigen Zusammenhalt der Kameradschaften, wobei die Reservisten nach wie vor der Mittler zwischen Bundeswehr und Bevölkerung darstellen. Die Einsätze der Bundeswehr mit ihren Gefahren werden u. U. nicht voll erkannt und die Erfordernisse stimmen mit dem geforderten Einsatzspektrum nicht überein.
Der stellvertretende Kreisvorsitzende des Soldatenbundes in der BKV Passau überbrachte
Grüße der Kreisvorstandschaft. Danach übte er ebenfalls scharfe Kritik an den vorherrschenden Zuständen in der Bundeswehr, welche ja zwischenzeitlich durch den Wehrbeauftragten öffentlich gemacht wurden. Als Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Grubweg bedankte er sich bei
den Salzweger Kameraden für die ausgezeichnete Zusammenarbeit.
Peter Lang vom ÖKB St. Ulrich bekundete, dass eine Herabsetzung des Wehretats in keinem
Land ein gutes Ergebnis im Hinblick auf die Anforderung der Armee bringt. Er wies auf die im Jahr 2019 anstehende 30jährige Patenschaft zwischen Salzweg und St. Ulrich hin. Als Neumitglied händigte er Günther Eckinger Sen. die Vereinsnadel und die Mitgliedsbescheinigung des
ÖKB St. Ulrich aus.
Für langjährige Mitgliedschaft wurde an folgende Vereinsmitglieder eine Urkunde, Treuenadel und Weinpräsent überreicht:

10 Jahre Michael Dersch und Hans Sicklinger; 20 Jahre Gerhard Bichler, Karl-Peter Haberzettl
und Christian Pfaffinger; 30 Jahre Rudolf Kainz und Christian Schneider und
40 Jahre Franz Heidner.

Unter dem Punkt Wünsche und Anträge der Tagesordnung, lagen keine Eingaben vor.

Unrecht und Bürgermeister Putz bedankten sich bei der Fahnenmutter Anni Spetzinger mit
Blumen für die fortwährende Unterstützung der Kameradschaft. Ein Vergelt’s Gott richtete er an
alle Vorstandsmitglieder, an die Sammler für die Kriegsgräber, wo ein erheblicher Betrag überwiesen werden konnte, den Vereinsmitgliedern für die rege Beteiligung an kirchlichen,
weltlichen und Vereinsveranstaltungen, der Gemeinde für die Unterstützung beim Unterhalt des Kriegerdenkmales und dem Pandurenmarsch. Besonderen Dank richtete er an Günther Eckinger Sen., welcher für die Pflege des Kriegerdenkmales verantwortlich zeichnet und alljährlich beim
RK-Grillfest die Vereinsmitglieder herzlich aufnimmt. Weiteren Dank richtete er an Adolf Käser für den Internetauftritt der Kameradschaft, Fahnenträger Rudolf Jirsa, welcher neben seiner Tätigkeit alljährlich das Aufstellen des Christbaumes am Kriegerdenkmal besorgt. Selbstverständlich
durften bei all den Dankesworten die Lebenspartner/-innen der Mitglieder nicht fehlen.

Unrecht wies auf die Jahresplanung, welche jedem Mitglied ausgehändigt wurde, hin, wobei er
den 25. Pandurenmarsch am 09. Juni und das Gründungsfest des Salzweger Trachtenvereins
am 01. Juli besonders heraushob. ------------------------------------------------------------------------------ re